Bei RAMPA ist das Thema Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber unserem Planeten keine Mode-erscheinung oder ein aktueller Trend. Im Gegenteil: RAMPA begeistert sich für die Vielfalt der Möglichkeiten und legt seit Jahrzehnten großen Wert darauf, die Unternehmensprozesse so umweltschonend und nachhaltig wie möglich auszulegen. Einige Meilensteine auf unserer Reise zu mehr Nachhaltigkeit haben wir bereits erreicht:


Seit Jahrzehnten sorgen wir dafür, dass bei der Herstellung der Gewindeeinsätze bzw. Muffen für Holz-, Metall- oder Kunststoffkonstruktionen die anfallenden Reststoffe nicht entsorgt, sondern zu fast 100 % für die Rohstoffrückgewinnung genutzt werden:

  • Seit 2009 betreiben wir alle Kühl- und Schmierprozesse nur mit hochwertigen Ölen, die wir hausintern ohne Restabfälle aufbereiten und wiederverwenden.
  • Die während des Produktionsprozesses entstehenden Späne werden durch Zentrifugalkraft vom Öl getrennt und durch die Wiederverwertung bei unseren Partnerunternehmen zurück in den Materialkreislauf gebracht. An einigen empfindlichen Maschinen ist Filterflies vorgeschaltet, die weitere Späne auffangen. Lediglich das Filtervlies mit den restlichen Spänen lässt sich nicht erneut verwenden und ist somit zu entsorgen. Dieser kleine Anteil an Rohstoffen, der nicht wiederverwertbar ist, liegt bei ca. 0,1 %.

In der Logistik sind nicht nur die internen Prozesse auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: Wir streben nach Partnern an unserer Seite, die das Thema Nachhaltigkeit auch nachgelagert verantwortungsvoll handhaben. Unser Logistikpartner GLS verfolgt das Programm GLS KlimaProtect mit dem Ziel, CO2-Ausstoß zu reduzieren, zu vermeiden und zu kompensieren. Somit erfolgen seit Oktober 2019 alle unsere Paketzustellungen klimaneutral.

Auch unseren Speditionspartner DB Schenker haben wir unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten ausgewählt, die einerseits aus dem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht und andererseits aus dem Zertifikat über ISO14001 (Umweltmanagement) auf transparente Weise zu identifizieren sind.

Durch die voranschreitende Digitalisierung unserer Prozesse und ein umfangreiches Update des Warenwirtschaftssystems in 2020 ist es uns gelungen, unser unternehmerisches Handeln weitestgehend papierlos zu bewerkstelligen: Angefangen vom Einkauf, über Produktion und Vertrieb, bis hin zur Kommissionierung, werden nahezu alle Prozesse digital bearbeitet. Die Verlagerung der kaufmännischen Arbeitsplätze ins Home-Office aufgrund von Covid-19 ist dem Unternehmen innerhalb kürzester Zeit hierdurch vollumfänglich gelungen.

Bei unserem Verpackungsmüll im Wareneingang sind wir ebenfalls gegen Ressourcenverschwendung. Stattdessen setzen wir auf Recycling für mehr Nachhaltigkeit: Eingehendes Füllmaterial – egal, ob aus Papier, Pappe oder Kunststoff – wird bei uns nicht entsorgt, sondern für ausgehende Warensendungen wiederverwendet.

Auch beim Verbrauch und der Nutzung von Strom in unserem Unternehmen setzen wir auf Nachhaltigkeit und leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz: Durch den Energieversorger E.ON Energie Deutschland GmbH beziehen wir seit dem 01.01.2021 unseren Strombedarf ausschließlich aus Erneuerbaren-Energie-Anlagen. Hierdurch tragen wir zu einer Einsparung von jährlich ca. 367.728 kg CO2 gegenüber dem deutschen Strommix bei.

Weitere Schritte zur Reduzierung des Verbrauchs sowie der eigenen Strom- und Wärmeerzeugung sind bereits in Planung. Die Umsetzung erfolgt in unserem neuen Produktions- und Bürokomplex, das sich derzeit im Bau befindet. Aber auch in unsere bestehenden Gebäude investieren wir weiterhin in Energiesparmaßnahmen, wozu beispielsweise die kürzliche Umrüstung auf LED-Beleuchtung gehört.

Für die effiziente Reduktion und fachgerechte Kompensation von RAMPAs betrieblichen CO2-Emissionen* lassen wir unseren CO2-Fußabdruck von dem erfahrenen Partner FORLIANCE bilanzieren. Der erste Schritt war die Bilanzierung für 2020, die Sie hier abrufen können. Der Corporate Carbon Footprint für das Bilanzjahr 2021 befindet sich derzeit in Arbeit und wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 verfügbar sein.

Auf Grundlage unserer erstellten CO2-Bilanz identifizieren wir im nächsten Schritt, an welchen Stellen noch Handlungsbedarfe bestehen und welche konkreten weiterführenden Maßnahmen zur Reduktion unserer CO2-Emissionen zu ergreifen sind.

Bestandteil unseres Maßnahmenfahrplans ist unter anderem die Zusammenführung unserer Standorte. Unser Neubau wird im Herbst 2022 fertiggestellt. Das Gebäude wird als eines der ersten Gewerbeimmobilien in Norddeutschland die Anforderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude in Nichtwohnungsgebäudebereichen erfüllen. Als eines der wenigen KFW40-Gewerbegebäude im gesamten Herzogtum Lauenburg setzen wir auf die Nutzung von regenerativen Energien durch die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und der Installation eines effizienten Belüftungs- und Heizsystems.

Für Emissionen, die derzeit nicht vermeidbar sind, erarbeiten wir zudem eine Kompensationsstrategie, die Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte beinhalten wird.

Zusätzlich zu unserem Corporate Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck für das Unternehmen) planen wir mit Unterstützung durch FORLIANCE, mehrere Product Carbon Footprints (CO2-Fußabdruck für Produkte) ermitteln zu lassen.

Klimaneutralität?          

*Neben CO2 gibt es noch viele weitere Treibhausgase wie z.B. Methan, die den Klimawandel ebenfalls maßgeblich antreiben. Da CO2 als das bekannteste Treibhausgas gilt, sprechen wir auf unserer Webseite vereinfacht von CO2-Emissionen (technisch spricht man sonst von CO2-Äquivalenten), wobei der Begriff synonym für alle klimarelevanten Emissionen steht.